Daten unter Mac OS X verschlüsseln
Möchte man unter Mac OS X Daten verschlüsseln, so ist das bereits mit Bordmitteln erreichbar.
FileVault
Da wäre FileVault, das das kompletten Homeverzeichnis verschlüsselt. FileVault lässt sich unter den Systemeinstellungen im Bereich “Sicherheit” aktiveren.
Da FileVault das gesamte Homeverzeichnis verschlüsselt, kann das Auswirkungen auf die Performance des Rechners haben. So werden z.B. alle Downloads und Browser-Cache-Dateien ebenfalls verschlüsselt, da sie im Homeverzeichnis landen.
Verschlüsseltes Disk Image
Verschlüsselte Disk Images sind das 2. Bordmittel von Mac OS X, um Daten verschlüsselt abzulegen. Solch ein Disk Image wird über das Festplatten-Dienstprogramm (Disk Utility) erstellt.
Beim Erstellen eines neuen Disk Images muss man angeben, wo das Image abgelegt werden soll. Es folgen die Einstellungen zur (Start-)Größe des Images, zur Verschlüsselung und zum Format des Images (es sollte mitwachsen).
Nachdem alle Parameter zur Erstellung des verschlüsselten Disk Images angegeben sind wird das Image erstellt. Nun muss ein Passwort festgelegt werden.
Danach ist das verschlüsselte Disk Image angelegt und kann per Doppelklick gemountet werden. Ist das Image gemountet kann es normal benutzt werden.
Das verschlüsselte Disk Image wächst zwar nun schön mit, wird aber nicht mehr kleiner. Um die Größe des Images einzudampfen muss im Terminal folgender Befehl verwendet werden (das Image darf nicht gemountet sein!):
hdiutil compact encryptedDiskImage.sparcebundle
Man wird nach dem Passwort für das Disk Image gefragt und anschließend wird die Größe des Images verringert. Es folgt noch eine Zusammenfassung, wie viel Platz eingespart werden konnte.



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